Bildberichte 2017 - NaturFreunde Wiesloch e.V.

NaturFreunde Wiesloch
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Bildberichte 2017

Zur Abschlusswan-derung im Jahr 2017 trafen wir uns am Sonntag, dem 26.11.2017 um 12.15 Uhr am Schillerpark in Wiesloch. Entgegen der Meldung in der WieWo ging es nicht vom Köpfle nach HD-Ziegelhausen, sondern der Bus brachte uns zunächst von Wiesloch nach Leimen und von dort ging es mit der Straßenbahn nach Heidelberg und dann
wieder mit dem Bus hinauf zum "Köpfel" in HD-Ziegelhausen. Das war so jedenfalls angenehmer. Und deshalb kamen auch über 2o Mitglieder samt Gästen vereinbart zum Abfahrtsort. Dass es diesmal erst um die Mittagszeit losging war der Tatsache geschuldet, dass die Wanderung nicht, wie so oft, in einer Gatsstätte enden sollte. Diesmal hatten wir uns was Besonderes ausgedacht. Unser Vorstand hatte das "IPA-Brückenhäuschen" angemietet. Hier sollte in gemütlicher Runde bei Kaffee und Kuchen und einem späteren Vesper das Wanderjahr seinen Abschluss finden. Das war dann auch der Fall. Von der wunderbaren, unverbauten Aussicht in den Abendstunden vom Brückenhäuschen auf den Neckar und das beleuchtete Schloss sowie Teile der Altstadt waren alle total begeistert. Schade, dass wir nicht, wie geplant, den Heidelberger Weihnachtsmarkt besuchen konnten. Dieser war wegen des Totensonntags noch nicht eröffnet. Hoffentlich habe ich jetzt nicht schon zuviel erzählt. Denn vor allem stand ja noch unsere Wanderung. Dass trotz des schlechten Wetters soviel Interesse bestand lag wohl daran, dass sich die Verantwortlichen über das Jahr verteilt viel Mühe gaben und die einzelnen Wanderungen und Radtouren von den Teilnehmern geschätzt wurden. Zudem waren Gäste aus Pforzheim und Sandhausen gekommen. So kam es dann, dass man gut gelaunt auf dem "Köpfel"  aus dem Bus ausstieg, die Regenschirme aufspannte und tapfer sich auf den Weg nach Heidelberg machte. Nach gut einer Stunde hatten wir dann den Philosophenweg erreicht und von hier ging es dann langsam weiter. Immer wieder wurde angehalten und die gute Aussicht auf das unter uns liegende Heidelberg und das Schloß genossen. Der Philosophenweg selbst mit seinen Anlagen lud auch zum Verweilen ein. Dann war das "Schlangenwegle" erreicht. Es überraschte dann doch, dass der Weg hinunter zur "Alten Brücke" von Vielen erst das erste Mal gelaufen wurde und so zu einem besonderen Erlebnis wurde. Dass man unten angekommen, nur noch über die Straße musste, um ins Brückenhäuschen zu kommen, war besonders nett. Tja, jetzt bin ich praktisch wieder am Anfang und  Gleichzeitig auch am Ende. Was wir abschließend im Brückenhäuschen noch erleben durften, muss nicht besonders erwähnt werden. Es war halt schön. Uns so verging die Zeit schnell und jeder bedauerte es, als man sich gegen Abend verabschieden musste. Macht aber nichts. Im nächsten Jahr geht es genau so wunderschön weiter.
Auf geht ´s , Buwwe in die Pfalz ..........!
Unter diesem Motto fand die zweite Wanderung im Oktober statt. Am Sonntag, dem 15.10.2017, traf sich dazu eine stattliche Zahl von 19 Wanderinnen und Wanderern um 08.45 Uhr am Bahnhof  in Wiesloch-Walldorf. Die Aussichten waren hervorragend, da zum einen ein wunderschöner Herbsttag vorhergesagt war und zum anderen auch noch die Fahrt mit dem "Kuckucksbähnel" in Aussicht stand.
Nachdem alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer von unserem Wanderleiter Friedhelm begrüsst und die Fahrkarten gezogen waren, fuhr auch schon die S-Bahn in den Bahnhof ein. Trotz der frühen Stunde war sie schon richtig gut besetzt, aber alle konnten noch ein Plätzchen finden.
In Mannheim mussten wir umsteigen, um nach Neustadt zu kommen. Dann ging es mit dem Bus zum Forsthaus Breitenstein weiter. Unterwegs gab es mehrmals Gelegenheit einen Blick auf das Kuckucksbähnel zu werfen. Von der Bushaltestelle ging es dann direkt ins Forsthaus. Mittagessen war angesagt. Obwohl noch keinen Meter gelaufen mundeten die angebotenen Speisen und auch der Schoppen Wein schmeckte gut. Allen ging es ausgezeichnet. Das sollte sich ändern. Denn mit vollem Magen läuft man nicht gern. Nach kurzer Zeit waren die Anfangsschwierigkeiten aber überwunden und  der Wanderung durch den wunderschönen Herbstwald vom Forsthaus Breitenstein nach Lambrecht stand nichts mehr im Wege. Dass im Wald in dieser Jahreszeit auch nach Pilzen Ausschau gehalten wurde, verstand sich von selbst. Dabei zeigte sich, dass sich unsere Marianne sehr gut mit Pilzen auskennt. So konnten einige der gefundenen Pilze sicher als genießbar, ungenießbar oder sogar giftig bestimmt werden. Wie problematisch das für einen Laien sein kann, sah man zum Beispiel  beim Fund eines wunderschönen Bitterlings, der auf den ersten Blick sehr viel mit dem beliebten Steinpilz gemeinsam hatte. Nach knapp zweieinhalb Stunden erreichten wir dann Lambrecht. Bis zur Abfahrt der S-Bahn wurde nochmals eine kleine Kaffeepause eingelegt. Danach ging es mit dem ÖPNV wieder nach Hause.   
Wir wandern durch den Kraichgau - rund um Tiefenbach auf dem "Besenhexweg".
Wie vielen bekannt wächst nicht nur am Heuchelberg, sondern auch bei uns ein guter Tropfen Wein. Aus diesem Grund führen auch einige Teilstrecken des "Besenhexwegs"  durch die Weinberge rund um Tiefenbach, Eichelberg und Elsenz. Doch damit nicht genug. Abwechslungsreich geht es auch durch die wunderschön gelegenen Felder, Wiesen und Wälder des Kraichgaus. Man muss es eben mal erlebt haben. Das sagten sich auch die Teilnehmer der angebotenen Wanderung  am Sonntag, dem 1. Oktober 2017. Chefin der Tour war, wie so oft, unsere Naturfreundin Rosemarie. Um 10.00 Uhr fuhren wir mit  privaten Pkw  direkt nach Tiefenbach. Am Ortsrand wurden die Fahrzeuge abgestellt und steil ging es sofort  zu Fuß in die Weinberge. Der anstrengende Anstieg bis auf sage und schreibe knapp 240 Meter wurde mit einem herrlichen Blick auf Tiefenbach und weit in den Kraichgau hinein belohnt. Doch damit nicht genug. Hermann hatte sich mal wieder gut vorbereitet und konnte einiges Wissenwertes zum Kraichgau berichten. Danach liefen wir gemütlich weiter bis nach Eichelberg. Das Örtchen zeigte sich um diese Zeit noch ziemlich verschlafen. Wahrscheinlich waren alle in der Kirche. Hier verließen wir nun den "Besenhexweg" und wanderten über die alte Streckenführung und das renovierte Viadukt der stillgelegten Katzbachbahn in Richtung Elsenz. Am wunderschön gelegenen Elsenzsee wurde dann erst mal Rast gemacht und Kaffee getrunken. Dann ging es gut gelaunt weiter durch den Wald in Richtung der Kreuzbergkapelle. Von hier oben gab es wieder herrliche Ausblicke hinunter auf Tiefenbach und hinein in den Kraichgau. Über den steil nach unten führenden Kreuzweg mit seinen 14 Stationen erreichten wir dann direkt Tiefenbach. Hier kehrten wir in der Gaststätte "Krone" ein. So gut und preiswert haben viele von uns seit Langem nicht mehr gegessen. Man sah nur noch zufriedene Gesichter.
So kurz vor 16.00 Uhr mussten wir uns leider wieder auf den Weg machen. Vor uns lag noch ein kurzer Anstieg hinauf zu unseren PKW. Die Heimfahrt gestaltete sich dank unserer zuverlässigen Fahrerinnen und Fahrer wieder mal recht unproblematisch und so konnten wir unseren Ausgangsort, den REWE-Parkplatz in Wiesloch, knapp vor 17.00 Uhr erreichen.  
Weinbergwanderung am Stromberg-Heuchelberg.
Die für den 05.11.2017 vorgesehene Wanderung in den Weinbergen von Neippberg konnte glücklicherweise in die Weinlesezeit Ende September vorverlegt werden. So trafen sich am 24.09.2017 insgesamt 13 wanderlustige Weiblein und Männlein auf dem REWE-Parkplatz in Wiesloch und fuhren
in privaten PKW zum Ausgangsort der geplanten Wanderung. In Neippberg angekommen ging es dann auch zügig auf dem "Lembergerweg" in die Weinberge. Es dauerte nicht lange und die Gruppe erreichte den Zweifelberg, auf dem die hier ansässigen Winzer an Sonn- und Feiertagen von September bis Mitte November zu Weinproben einladen. Das Angebot wurde dankend von allen angenommen und so konnten bei einem guten Tropfen der Blick in die Weinberge und die ersten Sonnenstrahlen an diesem Tag richtig genossen werden. Es bedurfte dann der mahnenden Aufforderung des Wanderleiters zum Aufbruch und Fortführung der anstehenden Wanderung. Mit dem Vernaschen der noch überall vorhandenen Trollingertrauben - die unglaublich gut schmeckten - und der professionellen Zuordnung aufgefundener Blumen und Kräuter, verging mehr Zeit als vorhanden. Trotzdem wagten wir dann noch den Aufstieg zur auf dem benachbarten Hügel liegenden Burg Neippberg. Das sollte sich dann auch lohnen. Denn auch von hier gab es herrliche Ausblicke in die Landschaft. Dann ging es wieder hinunter in den Ort. Auf direktem Weg liefen wir dann zum mitten in den Weinbergen gelegenen Vereinsheim der Neipperger Schützen. In der hier ansässigen Pizzeria eines sizilianischen Pizzabäckers wurde dann der Abschluss gemacht. Die meisten Wanderfreunde waren mit den bestellten Pizzen und Nudelgerichten eigentlich zufrieden. Drei oder vier aus unserer Gruppe hatten sich aber für das angebotene Hirschgulasch entschieden, das mit unserer Vorstellung von einer Wildspeise nichts gemeinsam hatte. Nach dem Sprichwort: "Hunger ist der beste Koch", wurden die Teller aber von allen trotzdem leer gegessen. Zufrieden wurde dann die Heimfahrt begonnen und ein schöner Tag fand wieder sein Ende.
Radtour zum Erlichsee bei Oberhausen.
Am Sonntag, dem 27.08.2017, lud unser Miglied Peter Dörrwächter zu einer Radtour zum Erlichsee bei Oberhausen ein. Zum vereinbarten Zeitpunkt traf sich eine muntere Schar Radfahrer auf dem REWE-Parkplatz in Wiesloch. Wie es nun mal sein soll hatte Peter auch noch Radfahrerwetter mitgebracht. Einem schönen Tag stand damit nichts im Wege. Nach kurzer
Einweisung ging es dann auch gleich los. Über Frauenweiler ging es in Richtung Rot-Malsch und von dort zur wunderschönen Golfanlage bei Rot. Vorbei am Vereinsgelände des VFB St.Leon erreichten wir dann die dazugehörige Gemeinde und nach kurzer Wegstrecke auch den St.Leoner See. Reilingen ließen wir dann rechts liegen und  fuhren weiter in Richtung Neulußheim. Von hier durch die Feldgemarkung weiter zum Erlichsee. Das Wetter lud zwar zum Baden ein, doch da nur drei Radfahrer ihre Badesachen dabei hatten, fiel der Sprung ins Wasser leider aus. Dafür gab es aber Erfrischung bei einem kühlen Bier und einem schmackhaften Essen im Vereinslokal der Reiter von Oberhausen. Gestärkt wurde dann die Heimfahrt angetreten. Das nächste Ziel war die Eremitage in Waghäusel. Auf den dort vorhandenen Informationstafeln gab es interessante Rückblicke auf die Geschichte. In Kirrlach angekommen gestaltete sich die Suche nach einer Eisdiele etwas schwierig und so entschloss man sich eben weiter zu fahren. In Rot klappte dann die Einkehr. Bei einem köstlichen Eis ließ man es sich dann nochmals gut gehen. Bis nach Wiesloch war es dann nicht mehr weit. Danke an unserer Radtourleiter für einen schönen Sonntag.
Wir fahren mit dem Rad in die Pfalz.
Wie schon Anfang des Jahres geplant, stand für das zweite Augustwochenende die Radtour in die Pfalz an. Obwohl man bedacht diesen Sommermonat für das anstehende Unternehmen ausgesucht hatte, waren die Wetterprognosen für die anstehenden Tage alles andere als berauschend. Ein Kälteeinbruch bis hinunter auf  um die 18  Grad und vorhergesagte Regenschauer ließen uns überlegen, die Tour
ganz abzusagen. Doch das war nicht so einfach, weil die Zimmer im Naturfreudehaus Haßloch ja schon bestellt waren. Als für den Freitagmorgen, den 11.08.2017, kein Regen angesagt war, wagte man sich dann doch auf die Räder. Regenkleidung war natürlich obligatorisch. Die Bekleidung unseres Tourleiters Klaus ließ uns aber alle staunen. Unter seiner Regenjacke lugten kurze Hosen hervor. Na ja, er muss es ja wissen. Dann ging es los. Am Ortsrand von Reilingen schlossen sich noch die beiden letzten Teilnehmer der insgesamt 10-köpfigen Radfahrergruppe an. Ab hier vertrauten wir auch neuer Technik, denn einer hatte ein Fahrradnavi dabei. Wie sich unterwegs herausstelllte kann man sich damit aber auch verfahren. Bis über die Rheinbrücke blieben wir alle noch trocken. In Speyer erlebten wir die Vorbereitungen auf die "Kaisertafel" und konnten dem angebotenen Kaffee und Kuchen nicht widerstehen. Damit war der Vormittag gelaufen und der für den Nachmittag vorhergesagte Regen erwischte uns kurz vor Dudenhofen. Gott sei Dank, regnete es nicht so heftig und nicht so lang. Auf der Weiterfahrt wurden wir sogar wieder trocken und erreichten unser Ziel ohne weitere Probleme. Nach dem Bezug unserer Zimmer war dann der Freitag gelaufen. Erneute Regenschauer am Nachmittag zwangen uns zum Verbleib im Naturfreundehaus. Aber da es in der Pfalz außer der schönen Natur auch noch einen guten "Schoppen" gibt, wurde es bis zum Zubettgehen nicht langweilig sondern immer geselliger, trotz der kurzen Hosen unseres Tourleiters. Am Samstag erwartete uns dann ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und die Erzählungen zu den Erlebnissen in der Nacht und am frühen Morgen, eine Teilnehmerin hatte Übernachtungspremiere, brachten die notwendige Stimmung.  Beim Blick hinaus, verging einem aber das Lachen. Wolkenbedeckter Himmel und "eisige" Temperaturen rieten vom Radfahren ab. Doch weshalb hatten wir unsere Räder dabei? Also aufsteigen und losfahren. Was kann schon passieren?  Wir hatten Glück und wurden nur ab und zu von etwas Nieselregen überrascht. So gab es dann doch einiges zu sehen. Von Haßloch fuhren wir  nach Mußbach und machten dort eine Kaffeepause. Von dort weiter in Richtung Speyer bis nach Duttweiler. Eigentlich wollten wir bis nach Altdorf. Doch die Weinkerwe  in Duttweiler   nötigte geradezu  zum Anhalten. Und Hunger hatten wir auch. Gut gestärkt radelten wir dann über Geinsheim zurück nach Haßloch. Nach knapp 40 Kilometern konnten die Räder dann wieder abgestellt werden. Und Klaus hatte immer noch die kurzen Hosen an. Den Vorschlag unserer besorgten Frauen, in Neustadt eine Jogginghose zu kaufen, lehnte er kategorisch ab. Nach dem Abendessen war dann Party angesagt. Ein regional bekannter Diskjockey spielte zum Tanz auf und die Stimmung auf dem Gelände des Naturfreundehauses  war hervorragend. Und Klaus, immer noch in kurzen Hosen, war als Tänzer besonders gefragt. So wurde es ziemlich spät, bis wir dann ins Bett gingen. Am Sonntag stand nun die Heimfahrt auf dem Programm. Das Wetter hatte sich gebessert  und ein schöner Tag erwartete uns. Wir kamen zügig voran und alles lief gut. In Speyer mussten wir wegen der "Kaisertafel" einen kleinen Umweg fahren. Dann ging es direkt am Rhein entlang bis zum Wagbach. Und dann nach links weg zum "Schorsch" , dem Fischerheim am Eichelgartensee bei Neulußheim. Hier wurde schließlich Mittag gemacht. Danach stiegen wir zur letzten Etappe nochmals auf die Räder. In Reilingen verabschiedeten sich die ersten Teilnehmer. Der Rest fuhr weiter bis nach Wiesloch. Dass es ein so schönes Wochenende werden sollte, hätte am Freitagmorgen wohl niemand gedacht. Und Klaus kam in kurzen Hosen zu Hause an, wo ihn seine Frau mit den vergessenen und deshalb nicht eingepackten langen Hosen erwartete und die er jetzt nicht mehr brauchte. Womit er anscheinend alles richtig machte.  
Vom Königsstuhl nach Neckargemünd
Am Sonntag, dem 23.07.2017, trafen wir uns mit unserem Wanderleiter Klaus Schweinfurth um 09.30 Uhr am Schillerpark in Wiesloch. Mit wir sind insgesamt 14 Wanderinnen und Wanderer aus Wiesloch und Umgebung gemeint. Die Wetterlage zu diesem Zeitpunkt war nicht so berauschend und es galt zu überlegen, ob man nun einen Schirm mitnimmt oder nicht. Nach kurzer Begrüssung erschien dann auch gleich der Bus, der uns zunächst nach Wiesloch-Walldorf zum Bahnhof brachte. Mit der S-Bahn fuhren wir nach Heidelberg. Von dort ging es mit der Straßenbahn und dem Bus hinauf zum Königsstuhl.



Bilder zur Wand
erung
Ab hier war dann Wandern angesagt. Die Aussicht von oben hinunter nach Heidelberg und in die Rheinebene war an diesem Vormittag beindruckend. Doch so richtig geniessen wollte sie niemand, denn in luftiger Höhe umspielte uns ein frischer und kalter Wind. Also ab in den Wald. Hier ging es weniger windig zu. Auf den Teilstücken des von der Stadt Heidelberg angelegten "Walderlebnispfads" und der "Via Naturae" gab es einige interessante Hinweise und Erkenntnisse zum Lebensraum Wald. Danach ging es ständig bergab weiter. Zwischendurch gab es schöne Ausblicke hinunter ins Neckartal, hinauf auf den Dilsberg und nach Neckargemünd. Nach etwa 2,5 Stunden, zuletzt auf dem Melacpass, kamen wir der Stadtmitte Neckargemünd immer näher. Unser Ziel, das Restaurant "Alte Scheune", lag unmittelbar vor uns. Wie verabredet trafen wir dann vor dem Lokal noch auf drei weitere Vereinsmitglieder, die auf anderem Weg nach Neckargemünd gekommen waren. Nach Speiss´ und Trank war schließlich noch eine kurze Wanderung entlang des Neckars zur S-Bahnstation Altstadt angesagt. Mit dem ÖPNV ging es schließlich nach Hause. Einen Schirm hatten wir nicht gebraucht.
Wir fahren Rad - und zwar von Wiesloch nach Langenbrücken und zurück.
Am Sonntag, dem 09.07.2017 stand die zweite Radtour an. Unter der Leitung unserer Radtourführerin Ursula Bastian ging es von Wiesloch nach Bad Schönborn (Ortsteil Langenbrücken) und von dort wieder zurück nach Frauenweiler. Wie vereinbart traf sich die Radlerschar um 10.00 Uhr auf dem Parkplatz des REWE-Supermarkts am Eichelweg in Wiesloch. Nach der Begrüssung durch unsere Radtourleiterin ging es dann bei herrlichem Wetter auch gleich los. Auf guten Radwegen fuhren wir zunächst nach St.Leon-Rot. Hier durchquerten wir das fast 7 km lange Gelände des 1997 durch Dietmar Hopp gegründeten Golclubs. Die wunderschöne Anlage war bereits mehrmaliger Austragungsort europäischer  Golfmeisterschaften. Dann ging es weiter in Richtung Kronau, vorbei am herrlich gelegenen Kronauer Badesee. Schade, dass wir keine Badesachen dabei hatten, denn eine Abkühlung hätte uns gutgetan. Auf der Weiterfahrt sahen wir dann noch andere Badeseen. Langenbrücken war schließlich Ziel und Wendepunkt der Radtour. Vom südlichen Ortsrand ging es dann entlang der Bundesbahnstrecke zurück nach Mingolsheim. Kurz vor Mingolsheim passierten wir die Justizvollzugsanstalt Kislau
, die im ehemaligen Schloss Kislau untergebracht ist. Es handelt sich hier um eine Nebenstelle des Hochsicherheitsgefängnisses Bruchsal. Nach eingen Kilometern ging es dann in den Wald bis zur "Schnokenhütte", einem ehemaligen Ausflugslokal zwischen Malsch und Rot, das jetzt einem Motorradclub als Vereinsheim dient. Von hier führte der Weg weiter durch den Wald bis an den östlichen Ortsrand von Rot. Am Beginn der Zufahrt zum Penny-Markt im "Unteren Wald" fuhren wir rechts ab und überquerten die Bahnstrecke. Frauenweiler lag zum Greifen nah. In der "Dorfklause" erwartete uns dann ein schmackhaftes Essen und natürlich auch eine kühle Erfrischung in Form unterschiedlicher Getränke. Das hatten wir uns verdient. So ging dann am Nachmittag eine schöne und erlebnisreiche Radtour ihrem Ende entgegen.     
Sonnwendfeier am Gossenbrunnen
Die Teilnahme an der Sonnwendfeier am 24.06.2017 bei den NaturFreunden Leimen ist leider ausgefallen. Wir möchten uns dafür bei unseren benachbarten NaturFreunden entschuldigen.
Wir fahren Rad - Von Wiesloch nach Gauangelloch.
Am Sonntag, dem 11.06.2017, stand die erste Radtour des Jahres auf dem Programm.  Zum Auf-
takt wurde erstmal eine kürzere Strecke ausgewählt. Es ging von Wiesloch zur Besenwirtschaft "Eulenberghof" bei Gauangelloch. Als Radtourführer war Herrmann eingeteilt. Treffpunkt war der Pendlerparkplatz  an der Großwiese in Wiesloch. Trotz angekündigter 30 Grad im Schatten -  toll für einen Besuch im Schwimmbad, aber für ´s Rad-
fahren fast zu heiss - konnte Herrmannn dann doch eine Gruppe von 12 Radlerinnen und  Radler begrüßen. Und dann ging es auch gleich los. So wie man Herrmann kennt, hatte er sich wieder ausgezeichnet auf die Radtour vorbereitet. Nicht nur die Wissbegierigen unter uns kamen voll auf ihre Kosten, auch die ausgewählte Wegstrecke , zu fast 80 Prozent im Schatten, trug dazu bei, dass es mal wieder ein schöner Tag wurde. Bei einem Abstecher ins Naturschutzgebiet Sauerwiesen-Fuchsloch, dem zweitgrößten Naturschutzgebiet in der Umgebung von Wiesloch, konnte man erfahren welche Vielfalt an seltenen Tieren, Insekten, Amphibien und Pflanzenarten sich dort angesiedelt hat. Der Name des Naturschutzgebiets wird natürlich von den Feuchtwiesen und den vielen in den Lößböschungen vorhandenen Fuchslöchern abgeleitet. Dass sich heute dort auch Dachse wohlfühlen, zeigt ein gelungener Schnappschuss. Später wurde uns dann noch die Bedeutung und Auswirkung der in den zurückligenden Jahren an den Bachläufen von Leimbach und Gauangelbach gebauten Rückhaltebecken anschaulich erklärt. Bei den entsprechenden Unterbrechungen und Pausen war die Wegstrecke über Dielheim, Baiertal  und Schatthausen auch in der Mittagshitze gut zu bewältigen. Am Zielort war man schließlich doch froh, ein kühles "Helles" oder aber nur ein frisches Mineralwasser  genießen zu können. Nach dem Mittagessen ging es auf dem gleichen Weg zurück. In Baiertal gab ´s dann noch ein Eis. Danach wurde beschlossen die kürzere Wegstrecke nach Wiesloch zu wählen. Nach kurzem Anstieg auf den Baiertaler Berg ging es dann munter bergab nach Wiesloch. An der Großwiese trennten sich dann wieder die Wege. Einig war man sich, auch beim nächsten Mal wieder dabeisein zu wollen.
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