Bildberichte 2017 - NaturFreunde Wiesloch e.V.

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Bildberichte 2017

Vom Königsstuhl nach Neckargemünd
Am Sonntag, dem 23.07.2017, trafen wir uns mit unserem Wanderleiter Klaus Schweinfurth um 09.30 Uhr am Schillerpark in Wiesloch. Mit wir sind insgesamt 14 Wanderinnen und Wanderer aus Wiesloch und Umgebung gemeint. Die Wetterlage zu diesem Zeitpunkt war nicht so berauschend und es galt zu überlegen, ob man nun einen Schirm mitnimmt oder nicht. Nach kurzer Begrüssung erschien dann auch gleich der Bus, der uns zunächst nach Wiesloch-Walldorf zum Bahnhof brachte. Mit der S-Bahn fuhren wir nach Heidelberg. Von dort ging es mit der Straßenbahn und dem Bus hinauf zum Königsstuhl.



Bilder zur Wanderung
Ab hier war dann Wandern angesagt. Die Aussicht von oben hinunter nach Heidelberg und in die Rheinebene war an diesem Vormittag beindruckend. Doch so richtig geniessen wollte sie niemand, denn in luftiger Höhe umspielte uns ein frischer und kalter Wind. Also ab in den Wald. Hier ging es weniger windig zu. Auf den Teilstücken des von der Stadt Heidelberg angelegten "Walderlebnispfads" und der "Via Naturae" gab es einige interessante Hinweise und Erkenntnisse zum Lebensraum Wald. Danach ging es ständig bergab weiter. Zwischendurch gab es schöne Ausblicke hinunter ins Neckartal, hinauf auf den Dilsberg und nach Neckargemünd. Nach etwa 2,5 Stunden, zuletzt auf dem Melacpass, kamen wir der Stadtmitte Neckargemünd immer näher. Unser Ziel, das Restaurant "Alte Scheune", lag unmittelbar vor uns. Wie verabredet trafen wir dann vor dem Lokal noch auf drei weitere Vereinsmitglieder, die auf anderem Weg nach Neckargemünd gekommen waren. Nach Speiss´ und Trank war schließlich noch eine kurze Wanderung entlang des Neckars zur S-Bahnstation Altstadt angesagt. Mit dem ÖPNV ging es schließlich nach Hause. Einen Schirm hatten wir nicht gebraucht.
Wir fahren Rad - und zwar von Wiesloch nach Langenbrücken und zurück.
Am Sonntag, dem 09.07.2017 stand die zweite Radtour an. Unter der Leitung unserer Radtourführerin Ursula Bastian ging es von Wiesloch nach Bad Schönborn (Ortsteil Langenbrücken) und von dort wieder zurück nach Frauenweiler. Wie vereinbart traf sich die Radlerschar um 10.00 Uhr auf dem Parkplatz des REWE-Supermarkts am Eichelweg in Wiesloch. Nach der Begrüssung durch unsere Radtourleiterin ging es dann bei herrlichem Wetter auch gleich los. Auf guten Radwegen fuhren wir zunächst nach St.Leon-Rot. Hier durchquerten wir das fast 7 km lange Gelände des 1997 durch Dietmar Hopp gegründeten Golclubs. Die wunderschöne Anlage war bereits mehrmaliger Austragungsort europäischer  Golfmeisterschaften. Dann ging es weiter in Richtung Kronau, vorbei am herrlich gelegenen Kronauer Badesee. Schade, dass wir keine Badesachen dabei hatten, denn eine Abkühlung hätte uns gutgetan. Auf der Weiterfahrt sahen wir dann noch andere Badeseen. Langenbrücken war schließlich Ziel und Wendepunkt der Radtour. Vom südlichen Ortsrand ging es dann entlang der Bundesbahnstrecke zurück nach Mingolsheim. Kurz vor Mingolsheim passierten wir die Justizvollzugsanstalt Kislau
, die im ehemaligen Schloss Kislau untergebracht ist. Es handelt sich hier um eine Nebenstelle des Hochsicherheitsgefängnisses Bruchsal. Nach eingen Kilometern ging es dann in den Wald bis zur "Schnokenhütte", einem ehemaligen Ausflugslokal zwischen Malsch und Rot, das jetzt einem Motorradclub als Vereinsheim dient. Von hier führte der Weg weiter durch den Wald bis an den östlichen Ortsrand von Rot. Am Beginn der Zufahrt zum Penny-Markt im "Unteren Wald" fuhren wir rechts ab und überquerten die Bahnstrecke. Frauenweiler lag zum Greifen nah. In der "Dorfklause" erwartete uns dann ein schmackhaftes Essen und natürlich auch eine kühle Erfrischung in Form unterschiedlicher Getränke. Das hatten wir uns verdient. So ging dann am Nachmittag eine schöne und erlebnisreiche Radtour ihrem Ende entgegen.     
Sonnwendfeier am Gossenbrunnen
Die Teilnahme an der Sonnwendfeier am 24.06.2017 bei den NaturFreunden Leimen ist leider ausgefallen. Wir möchten uns dafür bei unseren benachbarten NaturFreunden entschuldigen.
Wir fahren Rad - Von Wiesloch nach Gauangelloch.
Am Sonntag, dem 11.06.2017, stand die erste Radtour des Jahres auf dem Programm.  Zum Auf-
takt wurde erstmal eine kürzere Strecke ausgewählt. Es ging von Wiesloch zur Besenwirtschaft "Eulenberghof" bei Gauangelloch. Als Radtourführer war Herrmann eingeteilt. Treffpunkt war der Pendlerparkplatz  an der Großwiese in Wiesloch. Trotz angekündigter 30 Grad im Schatten -  toll für einen Besuch im Schwimmbad, aber für ´s Rad-
fahren fast zu heiss - konnte Herrmannn dann doch eine Gruppe von 12 Radlerinnen und  Radler begrüßen. Und dann ging es auch gleich los. So wie man Herrmann kennt, hatte er sich wieder ausgezeichnet auf die Radtour vorbereitet. Nicht nur die Wissbegierigen unter uns kamen voll auf ihre Kosten, auch die ausgewählte Wegstrecke , zu fast 80 Prozent im Schatten, trug dazu bei, dass es mal wieder ein schöner Tag wurde. Bei einem Abstecher ins Naturschutzgebiet Sauerwiesen-Fuchsloch, dem zweitgrößten Naturschutzgebiet in der Umgebung von Wiesloch, konnte man erfahren welche Vielfalt an seltenen Tieren, Insekten, Amphibien und Pflanzenarten sich dort angesiedelt hat. Der Name des Naturschutzgebiets wird natürlich von den Feuchtwiesen und den vielen in den Lößböschungen vorhandenen Fuchslöchern abgeleitet. Dass sich heute dort auch Dachse wohlfühlen, zeigt ein gelungener Schnappschuss. Später wurde uns dann noch die Bedeutung und Auswirkung der in den zurückligenden Jahren an den Bachläufen von Leimbach und Gauangelbach gebauten Rückhaltebecken anschaulich erklärt. Bei den entsprechenden Unterbrechungen und Pausen war die Wegstrecke über Dielheim, Baiertal  und Schatthausen auch in der Mittagshitze gut zu bewältigen. Am Zielort war man schließlich doch froh, ein kühles "Helles" oder aber nur ein frisches Mineralwasser  genießen zu können. Nach dem Mittagessen ging es auf dem gleichen Weg zurück. In Baiertal gab ´s dann noch ein Eis. Danach wurde beschlossen die kürzere Wegstrecke nach Wiesloch zu wählen. Nach kurzem Anstieg auf den Baiertaler Berg ging es dann munter bergab nach Wiesloch. An der Großwiese trennten sich dann wieder die Wege. Einig war man sich, auch beim nächsten Mal wieder dabeisein zu wollen.
Wanderwochenende im Naturpark Pfälzer Wald
Wieslocher NaturFreunde schnüren die Wanderschuhe
Das erste Wanderwochenende im aktuellen Jahr führte die NaturFreunde Wiesloch in den Nationalpark Pfälzer Wald, dem deutschen Teil des grenzüberschreitenden Biosphärenreservats „Pfälzer Wald – Nordvogesen“. Inmitten dieses Naturspektakels sollte das Naturfreundehaus Heltersberg Ausgangspunkt einiger Wanderungen sein. Die Fahrt begann am Freitagmorgen des 19.05.2017 bei sehr bescheidenen Wetterverhältnissen. Nachdem die einzelnen Teilnehmer an ihren Wohnorten abgeholt worden waren, traf man sich auf dem Pendlerparkplatz beim Friedhof in Walldorf und startete mit insgesamt zwei Kleinbussen in Richtung Kaiserslautern. Es regnete an diesem Tag nur einmal. Die Hoffnung, noch am Nachmittag die erste kurze Wanderung antreten zu können, musste dann doch am Zielort begraben werden. So blieb eine Menge Zeit die Zimmer zu beziehen und das wunderschön am Ortsrand von Heltersberg im Wald gelegene Naturfreundehaus zu inspizieren. Die vorgefundene Situation versprach Gutes. Nach einem schmackhaften Abendessen und einem spontan veranstalteten Spieleabend ging der erste Tag zu Ende. Am Samstag wurden wir

dann von noch schüchternen Sonnenstrahlen geweckt und nach dem Frühstück stand der ersten Wanderung nichts mehr im Wege. Ein direkter Zugang vom Naturfreundehaus brachte uns auf den „Heltersberger Brunnenwanderweg“, einem insgesamt 43 km langen Rundwanderweg um Heltersberg. Thema des Weges sind natürlich die Brunnen, sog. Hungerbrunnen,
deren Wasserführung extrem abhängig von der jeweiligen Jahreszeit, der Witterung und insbesondere der Niederschlagsmenge ist. Nach insgesamt 16 Kilometern entlang romantischer Bachläufe, riesigen Felsgebilden und schönen Aussichten, endete für die meisten in Waldfischbach diese erste Wanderung. Das zeitgleiche Mitführen eines Kleinbusses erlaubt es auch den weniger guten Wanderern nach ihren Kräften an den täglichen Aktionen teilzunehmen. Nach einem köstlichen Eisbecher in einer Eisdiele in der Ortsmitte teilte sich die Gruppe. Während die einen mit dem Kleinbus die Heimfahrt antraten stand für die anderen noch eine Wanderung von knapp 6 Kilometern bis zum Naturfreundehaus an. Hier traf man sich schließlich wieder und zusammen ließ man den Tag ausklingen.
Der Sonntag zeigte sich dann von seiner besten Seite. Bei strahlendem Sonnenschein fuhren wir hinauf nach Johanniskreuz. Ab hier hieß es aussteigen und die Wanderschuhe schnüren. Auf dem „Pfälzer Waldpfad“ marschierten wir zunächst in Richtung Lauberhof und Plickersweiher. Nach Überquerung der L 500 ging es dann vom Parkplatz hinunter zur Karlstalschlucht. Wieder der Moosalbe folgend, erreichten wir nach etwa 3 km die Klug´sche Mühle, ein beliebtes Ausflugsziel, an dem es erst mal was zu Trinken gab. Hinter uns lag ein kurzer aber wundervoller, wildromantischer Fußmarsch durch den wohl schönsten Teil der Schlucht. Über Unterhammer, einem ehemaligen Ort der Eisenverarbeitung im Pfälzer Wald, ging es dann weiter zum Naturfreundehaus „Finsterbrunnertal“, dem eigentlichen Ende unserer Sonntagswanderung.
Am Montag wurden wir dann nach dem Frühstück von unserer Hauswirtin mit einem Glas Sekt verabschiedet. Es ging wieder nach Hause. Jedoch mit kleinen Umwegen. Auf der Rückfahrt besuchten wir noch das „Nachtigallenhaus“ (Haus der Nachhaltigkeit) auf dem Johanniskreuz und die beiden Naturfreundehäuser „Elmstein“ und „Haßloch“. So kam es, dass die letzten Teilnehmer erst am späten Nachmittag an ihren Wohnorten abgesetzt werden konnten. Ein wunderschönes und erlebnisreiches Wanderwochenende war damit beendet. Schade, dass aufgrund der begrenzten Unterbringungsmöglichkeiten im ausgesuchten Naturfreundehaus nicht alle Wieslocher NaturFreunde am Wanderwochenende teilnehmen konnten. Dann klappt es halt beim nächsten Mal.

Pfalzwanderung. "
Gleich noch einmal, dann kann ich mich zurücklehnen", dachte wohl unser Wanderleiter Friedhelm, als er uns am Sonntag, dem 07.05.2017, schon wieder zu einer Wanderung in die Pfalz einlud. Aber die Wettervorhersagen für diesen Sonntag waren alles andere als gut. Mit Regenschauern ist zu rechnen, hieß es. Die Temperaturen waren merklich in den Keller gesunden. Also wahrlich keine
guten Bedingungen für einen schönen Wandertag. Doch je näher wir unserem Ziel kamen, desto mehr stieg die Hoffnung, trocken durch die Pfalz wandern zu können. Und so kam es dann auch. Tja, was soll ich sagen: "In der Pfalz ist es eben doch schöner als im Himmel." Mit der S-Bahn ging es über Heidelberg nach Neustadt an der Weinstraße. Von dort mit dem Bus an den nordöstlichen Stadtrand zur Stenzelquelle. Zur Einstimmung gab es nun eine Kurzwanderung durch das Heidenbrunnental zum gleichnamigen Naturfreundehaus. Es war Mittag und an der Zeit, ans Essen und Trinken zu denen. Nach gemütlichem Beisammensein wurde es schließlich ernst. Die eigentliche Wanderung stand an. Jetzt musste die ganze Strecke zu Fuß zurückgelegt werden. Vom Naturfreundehaus wanderten wir zunächst gemütlich durchs Heidenbrunnental zurück an den Stadtrand von Neustadt. Am Talende ging es dann auf schmalen Waldwegen, mal auf und mal ab, hinüber ins Kaltenbrunnnental. Von den erklommenen Anhöhen gab es herrliche Aussichten auf dias Tal und die auf der gegenüberliegenden Anhöhe liegende Runie der Wolfsburg. Schritt für Schritt kamen wir unserem Ziel, dem Hauptbahnhof in Neustadt, immer näher. Die letzten Meter mussten dann leider auf der Straße zurückgelegt werden. Doch auch das hatte seinen Reiz. Ab und zu gab es nämlich tolle Ausblicke auf das unter uns liegenden Zentrum von Neustadt. Bis zur Abfahrt unserer S-Bahn nach Wiesloch-Walldorf mussten wir nicht lange warten. Ein zum Abschluss in Aussicht gestelltes Stück Bienenstich mit Kaffee war deshalb nicht mehr möglich. Die Rückfahrt mit der S-Bahn gestaltete sich problemlos und als es dann ab Ludwigshafen immer dusterer wurde und es anfing heftig zu regnen, waren wir alle froh, die Pfalz als Wanderregion ausgewählt zu haben. Also dann, bis zum nächsten Mal.
Von Neckarhausen nach Neckargemünd.
Für Sonntag, den 23. April 2017, hatte sich unser Wanderleiter Friedhelm etwas Besonderes einfallen lassen. Dementsprechend war auch die Resonanz. Bis zur Abfahrt der S-Bahn in Richtung Neckarhausen hatte sich deshalb eine entsprechend große Wanderschar am Bahnhof eingefunden und sie sollte nicht enttäuscht werden. Auch das Wetter war auf  Friedhelms Seite und so stand einem schönen Wandertag nichts entgegen. Trotz Beschränkungen im Bahnverkehr durch Gleisarbeiten ereichten wir unser Ziel ohne Probleme. Auch die Fähre zur Fahrt auf die andere Neckarseite ließ nicht lange auf sich warten. Und dann wurde es ernst. Nach einem heftigen aber kurzen Anstieg  erreichten wir einen schönen Höhenwanderweg der zunächst immer am Neckar entlang durch den Wald und später durch herrlich grünes Wiesengelände zielgerichtet nach Mückenloch, unserem ersten Etappenziel, führte. Zu unserer Überraschung hatte Friedhelm die
Gaststätte "Krone" komplett reserviert. War auch gut so, denn sonst hätten einige vor der Tür auf ihr Essen warten müssen. Nach dem Mittagessen war es dann anfangs beschwerlich wieder ins Laufen zu kommen. Die zweite Etappe von Mückenloch nach Rainbach stand vor der Tür. Auf weichen Wegen ging es hinein in den Wald und glücklicherweise ohne nennenswerte Steigungen bis fast hinauf zur Festung Dislberg. Das nun vor uns liegende Gefälle in Richtung Rainbach war aber auch nicht ohne und tat dem einen oder anderen Knie nicht sonderlich gut. Doch Friedhelm hatte vorgesorgt. An der Haltestelle  "Rainbach" bestand für die Kurzwanderer nun die Möglichkeit  die letzte Etappe mit dem Bus zu bewältigen und für alle, das schmerzende Knie mit einem Schnäpschen bzw. einem Likör zu betäuben. Eine Stärkung war auch vonnöten, denn zur letzten Etappe nach Neckargemünd ging es noch einmal steil hinauf auf den "Neckarsteig". Die sich dann bietende, wunderbare Aussicht hinunter ins Neckartal ließ die vorangegangenen Strapazen rasch in den Hintergrund treten. Nun war Neckargemünd zum Greifen nah und es gab nochmal die Möglichkeit zur Einkehr. Ein wohlschmeckendes Eis im Eiscafe am Hanfmarkt war dann der krönende Abschluss. Die S-Bahn brachte uns schließlich von Neckagemünd  über Heidelberg nach Wiesloch-Walldorf, wo ein wunderbarer Wandertag sein Ende nahm.   
Ostereiersuchen
Leider ist, wie schon so oft, Ostern fast ins Wasser gefallen. Nachdem wir am Vormittag dieses besch.......... Ostermontags noch beratschlagten, ob wir das Ostereiersuchen ausfallen lassen sollen oder nicht, grenzt es fast an ein Wunder, dass es am späten Nachmittag doch noch etwas freundlicher wurde. Die ganz Unerschrockenen unter uns ließen es sich sogar nicht nehmen, trotz Regen, die angebotene Kurzwanderung vom Winzerkeller bis zu Dieters Garten anzutreten. Andere kamen lieber direkt mit dem Auto. Alles in allem traf sich wider Erwarten doch eine ansehnliche Schar treuer Mitglieder. Auch das Ostereiersuchen klappte, wenn auch nicht in der geplanten Größenordnung, aber es fand statt. Kaffee und Kuchen und später noch ein kleiner Umtrunk halfen, die Stimmung etwas aufzubessern. Als später für kurze Zeit noch die Sonne schien hätte man eigentlich zufrieden sein können, wenn es nicht so kalt gewesen wäre. Ja, das mit dem Wetter ist halt so eine Sache. Wandern bei miesem Wetter ist noch erträglich, aber einen gemütlichen Nachmittag dabei zu verbringen, ist etwas anderes. Da muss man schon ein NaturFreund sein. Aber was hilft das ganze Lamentieren. Nichts. Und so können wir nur hoffen, dass das nächste Ostereiersuchen unter besseren Bedingungen stattfindet.
Durch den Kraichgau nach Tairnbach
Unter der Führung unserer Wanderleiterin Rosemarie Funk und unserem Kräuterdoktor Hermann Waibel wanderten wir am Sonntag, dem 26.03.2017, von Wiesloch nach Tairnbach. Bei herrlichem Wetter traf sich die Wanderschar um 11.00 Uhr am Palatin in Wiesloch. Nach kurzer Begrüßung machten wir uns dann auch gleich auf den Weg. Schon im Stadtgebiet gab es zur überall aufblühenden Natur die ersten Fragen und so war es ein Segen, dass Hermann sein Blumenbestimmungsbuch gefunden und zur Wanderung mitgebracht hatte. Trotz des Buches gab es hin und wieder interessante Diskussionen zum tatsächlichen Namen der gefundenen Prachtstücke, da man sich nicht einigen konnte ob nun der volkstümliche oder der botanische Name der jeweiligen Pflanze der Richtige sei. So war es nicht verwunderlich, dass es länger als sonst dauerte, bis wir schließlich in Rauenberg waren. Auf dem Weg hinauf zur Mannabergkapelle gab es wieder einiges zu sehen und Hermann war mal wieder in seinem Element, als er uns den Sinn und Zweck der vielen von freiwilligen Helfern erbauten Trockenmauern in einem historischen Weinberggelände erklärte. Oben angekommen wurde dann erst mal Rast gemacht. Rosemarie hatte für alle Ostereier mitgebracht und Hermann spendierte eine Runde "Gutsel". Gestärkt ging es dann auf den Höhen des Kraichgaus in Richtung Tairnbach weiter. Ein unglaublich herrlich, weiter Blick hinunter in die Rheinebene machte den tollen Tag komplett. Und dann ging es nur noch bergab. Nach etwas mehr als 3 Stunden hatten wir schließlich unser Ziel, "Bender´s Schlemmerscheune" erreicht. Hier wurden wir schon von weiteren Mitgliedern der NaturFreunde erwartet, die teilweise mit dem Rad auf anderen Wegen Tairnbach angesteuert hatten. Gemeinsam fand dann dieser schöne Tag bei einem kühlen Getränk und schmackhaftem Essen und natürlich auch bei Kaffee und Kuchen, der Renner war ein riesiges Schwarzwälder Tortenstück, sein Ende. Für die Fussballbegeisteren unter uns gerade rechtzeitig vor dem WM-Qualifikationsspiel Deutschland - Asserbaidschan. Spielende 4:1 für Deutschland. So muss ein Sonntag aussehen.   
Von Wiesloch nach Baiertal
Ein frühlingshafter Tag lud zum Wandern ein und viele kamen. Zur geplanten Wanderung am ersten Sonntag im März 2017 traf sich eine ansehnliche Schar wanderlustiger NaturFreunde um 10.00 Uhr am Schillerpark in Wiesloch. Neben den bekannten Gesichtern konnten auch fünf Gäste von unserem Wanderleiter Dieter Hirn begrüsst werden. Zur Senkung des Altersdurchschnitt hatte er noch zwei seiner Enkel  mitgebracht. Die Gruppe setzte sich dann pünktlich in Bewegung. Zunächst ging  es durch das PZN-Gelände hinauf zur Wilhelmshöhe und zum Friedhof des Psych. Landeskrankenhauses. Ein kurzer Halt am Grab des "Blumenpeters"  war natürlich Pflicht.  Danach ging es  auf der Anhöhe, immer entlang des Steinbruchs, weiter in Richtung Baiertal. Die Vorboten des Frühlings waren dabei nicht zu übersehen. Gänseblümchen, Schneeglöckchen und hin und wieder ein gelber Fleck von aufblühendem Löwenzahn taten sich besonders hervor. Auch einige Zierträucher zeigten zaghaft erste Blütenansätze. Einige mutige Bienen schwärmten, wenn auch noch nicht so toll, um die bereits aufgestellten Bienenstöcke. Fachkundige Diskussionen zum ein oder anderen Thema blieben dabei natürlich nicht aus. So war es nicht erstaunlich, dass die Zeit wie im Flug verging und wir schneller als erwartet die ersten Häuser von Baiertal erblickten. Auf dem letzten Holhlweg hinunter nach Baiertal entdeckten wir dann noch einen Dachsbau, der, der frischen Losung nach, anscheinend noch aktuell bewohnt ist. Der Hausherr ließ sich aber nicht blicken. Wie lang Baiertal eigentlich ist, zeigte sich dann auf der letzten Etappe. Bis zu unserem Ziel, dem "Rosengarten"  waren noch einige hundert Meter zurückzulegen. Endlich konnten Hunger und Durst gestillt werden. Danach löste sich die Gruppe langsam auf. Die Tapferen unter uns, wanderten noch bis nach Wiesloch zurück.
Wir besuchen das Winzermuseum in Rauenberg
Zu einer kurzen, aber feinen Wanderung nach Rauenberg, mit Besuch im Winzermuseum, hatte unser Vorstand am Sonntag, dem 12.02.2017, eingeladen. Die Wandergruppe traf sich um 10.00 Uhr am Winzerkeller in Wiesloch. Hier konnten gleich zwei neue Mitglieder der NaturFreunde begrüßt werden. Über den Bögnerweg ging es auf geradem Weg nach Rauenberg. Durch das neue Wohngebiet „In den Märzwiesen“, immer am Waldangelbach entlang, kamen wir unserem ersten Ziel, dem Winzermuseum, schnell näher. Auf stolzen 750 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden in den Räumen des ehemaligen fürstbischöflichen Schlosses und der späteren Zigarrenfabrik Landfried historische, heimatkundliche Gegenstände aus der Arbeitswelt, der Landwirtschaft und dem Weinbau sowie den Wohnverhältnissen der Bürger in Rauenberg und Umgebung ausgestellt. Diese wurden uns durch unseren Führer Jochen in einer eineinhalbstündigen Begehung sachkundig erläutert und nähergebracht. Manche staunten nicht schlecht, als unser Vorstand darauf aufmerksam machte, dass auch die Küferfamilie Schweinfurth aus Wiesloch, hier im Museum ihren Auftritt hat. Nach der Führung war dann Mittagessen angesagt. Dazu suchten wir das „Vogelhäusle“ im Tierpark Rauenberg auf. Um etwa 15.30 Uhr machten wir uns schließlich für den Heimweg fertig. Das Wetter hatte sich etwas verschlechtert und es blies uns ein kräftiger Nordostwind ins Gesicht. So war manche/r doch froh, bald wieder in Wiesloch sein zu können, um es sich hinter dem Herd gemütlich zu machen. Das nächste Mal darf´s dann wieder etwas mehr sein. Ich denke, dass der Besuch im Winzermuseum die entgangenen Kilometer aufwog.
Winterwanderung am Stadtrand
Am Sonntag, dem 29.01.2017, traf sich die Wanderschar um unseren Wanderleiter Dieter Hirn zu einer Wanderung am westlichen Ortsrand von Wiesloch über den "Staatsbahnhof" nach Frauenweiler. Zunächst ging es am Leimbach entlang bis zum neuangelegten Leimbachpark am Bahnhof Wiesloch-Walldorf. Schon auf dieser Teilstrecke zeigte sich, wie interessant eine solche Tour auch an Orten sein kann, an denen man täglich vorbeigeht. Schon nach wenigen Minuten wurde in alten Erinnerungen geschwelgt und fast jeder konnte sich an Geschichten und Begebenheiten seiner Kinder- und Jugendzeit zurückerinnern. Die wenigen "Nichtwieslocher" unter uns erhielten dabei Geschichtsunterricht der besonderen Art. An der "Postmühle", wo heute bis auf den renaturierten Leimbach und den vor kurzem zusammengebrochenen "Fasselstall" nichts mehr an einen ehemalig vorhandenen Müllereibetrieb und Landwirtschaft erinnert, wurden wir von Rosi empfangen, die uns mit heißem Glühwein und frischem Brot bewirtete. Gestärkt und um zwei Becher Glühwein redseliger erreichten wir dann den "Staatsbahnhof". Hier zeigte sich der Zeitenwandel am Deutlichsten. Bis auf weniger als zehn Häuser erinnert heute nichts mehr an den aus den Nachkriegsjahren bekannten Bundesbahnbahnhof zwischen den Städten Wiesloch und Walldorf. Der neu gestaltete "Leimbachpark" und das wunderschön restaurierte alte Verwaltungsgebäude der Tonwarenindustrie entpuppten sich als wahre Hingucker. Bis zu unserem Ziel, der "Dorfklause" in Frauenweiler war es nun nicht mehr weit. Bestaunt wurde noch eine über 200 Jahre alte Schwarzkiefer, heute Naturdenkmal, die einsam und allein die an Werktagen dort abgestellten Fahrzeuge der "Bahnpendler" überragt. Vor uns lag nun der "Untere Wald" im Naturschutzgebiet "Kapellenbruch". Hier trafen wir noch auf eine alte, vom Verfall bedrohte Industrieanlage mit Gleisanschluss, die an die Zeit der Erdölförderung in diesem Gebiet erinnerte. Dann lag Frauenweiler vor uns. Zeit zur Einkehr. Nach einem schmackhaften Essen stand dann der Heimweg an. Rund um den in Frauenweiler nur als "Bottloch" bekannten Angelsee des ortsansässigen Fischervereins ging es dann hoch in Richtung alte B3 und dem "Gänsberg". Mit Erreichen des südlichen Stadtrands löste sich die Wanderschar langsam auf und einen interessanter Tag nahm sein Ende. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?  
Unser Wanderjahr hat begonnen - Wir wandern zur Kreuzgrundhütte
Der Butler "James" aus dem Neujahrssketch "Dinner for one", das könnte auch unser Vorstand sein. Mit den Worten: "....the same procedure as every year", lud er am Sonntag, dem 15.01.2017, zur ersten Wanderung im Jahr 2017 ein. Dieser Einladung folgte auch wieder eine Gruppe der Leimener NaturFreunde. Es ging, wie " jedesmal", zur Kreuzgrundhütte im Wald bei Heidelberg-Ziegelhausen. Die von unseren Naturfreunden aus Heidelberg bewirtschaftete Hütte hat es uns eben angetan. Die Anfahrt mit dem ÖPNV zum "langen Kirschbaum", unserem Ausgangspunkt der Wanderung, gestaltete sich unproblematisch. Von hier marschierten wir durch einen tief verschneiten Winterwald, immer der Wegbezeichnung 10 folgend, unserem Ziel entgegen. Die Stimmung war gut, das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite, bis - wie im Jahr zuvor - die Wegbezeichnung 10 aus unserem Blickfeld verschwand. Ja, auch im Heidelberger Wald kann man sich verlaufen. Mit einer Stunde Verspätung kamen wir dann müde, aber überglücklich in der Hütte an. Hier war es kuschelig warm und die Hüttenwirtin hatte schon alles vorbereitet. Nach einem Schnäpschen zur Begrüßung und einem kühlen Getränk wurden Linsen mit Spätzle und Saitenwürstchen serviert. Nicht das typische badische Essen, aber sehr, sehr lecker. Kaffee und selbstgebackener Kuchen rundete dann das Ganze ab. Nun war es an der Zeit, ein Liedchen anzustimmen. Schade dass wir, aufgrund unseres Umweges, dann doch sehr bald den Rückweg antreten mussten. Es war schon stockdunkel, als wir Ziegelhausen erreichten. An der Haltestelle war man sich einig, mal wieder einen schönen, erlebnisreichen Tag genossen zu haben. Der ÖPNV brachte uns dann wohlbehalten nach Hause. Und ich wette, dass war im nächsten Jahr wieder zur Kreuzgrundhütte wandern. Aber dann bitte ohne Umweg.
Weihnachtsfeier im "Friedrichshof" 2016
Es ist schon Tradition, das neue Berichtsjahr mit einem "alten" Beitrag zur Weihnachtsfeier 2016 zu beginnen. Am Sonntag, dem 11. Dezember 2016, war es mal wieder soweit. Nach einer kurzen Wanderung  in und rund um Wiesloch trafen sich zahlreiche Mitglieder unseres Vereins zur Weihnachtsfeier im festlich geschmückten Nebenzimmer  unseres Vereinslokal "Friedrichshof". Unsere Kassiererin Rosemarie Funk hatte keine Kosten und Mühen gescheut , die erwähnte  Örtlichkeit in ein ansprechendes weihnachtliches Ambiente zu versetzen. So war es nicht verwunderlich, dass unser Vorstand, Klaus Schweinfurth, bei seiner Begrüßung nur in zufriedene Gesichter blicken konnte. Die anschließende Kaffeerunde, bei der selbstgebackene Torten und Kuchen unserer Frauen serviert wurden, tat ihr Übriges. Dann konnte und durfte unser Vorstand einige verdiente  Mitglieder besonders hervorheben und auch er selbst erntete Dank für die im Jahr 2016 von ihm geleistete Arbeit. Eine Bildshow  zur  Ostseeradtour im September 2016  rundete das Programm ab. Der besinnliche Teil der Feier wurde von Elfriede  gestaltet, die einige Weihnachtsgedichte gekonnt rezitierte. Natürlich wurden auch Weihnachtslieder gesuchen. Hierbei  konnten einige Frauen und Männer ihre Gesangskünste besonders unter Beweis stellen und damit den Rest der Gemeinschaft zu gesanglichen Höchtsleistungen motivieren. Nach einem wohlschmeckenden , gemeinsamen Abendessen war es  dann an der Zeit, von den ersten Heimkehrern Abschied zu nehmen. Bis sich dann die letzten auf den Heimweg machten, dauerte es aber auch nicht mehr lange. Ein abwechslungsreiches , interessantes Wanderjahr 2016 war damit beendet.
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